reflections

Jens, mein Bruder:)

Yeah, er ist wirklich daheim. Direkt mal zusammen gefrühstückt und eine Menge erählt. Ihm machts Spaß da oben in Gera. Kaum vorzustellen, aber okay

Zum Glück scheint es da oben nicht allzu viele Hirnidioten zu geben, das ist ja mal was

 Gut, heute werden wir uns wahrscheinlich nicht mehr sehen, er ist noch mit seiner Freundin aufeinem Geburtstag, aber morgen Vormittag haben wir ja noch Zeit für uns

Und der verdient da so viel geld, da kann man schon neidisch werden. Ich mit meinen paar Kröten muss gucken, dass ich über die runden komme und der braucht sich keine Gedanken mehr zu machen. 

Wer von uns beiden hat noch mal Abi?

Nächste Woche hat der Geburtstag. Kommt auch wieder runter hier. Da freu ich mich schon 

Wobei mir da einfällt, ich hab noch gar kein Geschenk.. oje...

 

Ich hab dich lieb, Bruderherz

 

 

 

 

1 Kommentar 16.1.10 10:53, kommentieren

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Langsam oder schnell?

Ja, das ist wohl ein Problem. Für dich ist das alles neu und du willst dir Zeit lassen, für mich ist es auch neu aber ich warte ja auch schon vier Jahre, nicht wahr?

Ich geb dir alle Zeit der Welt, das hab ich schon damals gesagt. Aber warte nicht wieder so lange oder nicht wieder zu lange, ja?

 

1 Kommentar 15.1.10 17:32, kommentieren

geschrieben im winter 2009

Die Idee kam mir, als ich im Bad stand und mich schminkte. Wie eh und je und wie immer, wieso sollte ich auch mal etwas Neues ausprobieren, interessieren würde es ja doch niemanden.Wenn du also vor dem Spiegel stehst und dich fragst, ob du nicht mal was Neues mit deinen Haaren oder deinem Gesicht anstellen sollst, unterlass es einfach. Besonders, wenn du es nur für dich tun willst, denn du kannst nicht den ganzen Tag vor dem Spiegel stehen und dich bewundern. Wenn kein Mensch da ist, der also dich ansehen und dich bewundern kann, bleib beim Alten, du bist dir wenigstens sicher, dass du aussiehst wie immer und kannst dich weiterhin beschissen fühlen.

Da meldet er sich endlich mal wieder. Nach gefühlten Jahren, auch wenn es nur ein paar Wochen waren. Du bist happy und gleichzeitig durcheinander, weil er angeblich mit dir kuscheln will. Du denkst die ganze Zeit darüber nach, ob du ihn also einfach zu dir einlädst, denn es klingt verlockend, mal wieder in den Arm genommen zu werden?    Ruf ihn nicht an, schreib ihm keine SMS und vergiss, dass du dich in seinem Arm wohl fühlen könntest, denn er will nicht kuscheln, er will nur, dass du drauf anspringst und dass aus dem Kuscheln mehr wird!Lass ihn nicht ran, schau ihm nicht in die Augen, wenn er dir näher kommt und denk an den, den du wirklich willst. Er ist es nicht und wird es auch nicht, wenn du mit ihm ins Bett springst!Du wirst dich danach nicht besser fühlen, aber er und er wird ständig ankommen und der Sex ist so oder so nicht prickelnd, wenn keine echten Gefühle im Spiel sind!

Du musst unbedingt deine Wohnung aufräumen und hast keine Lust, das ist schon mal klar. Aber ebenso klar ist es, dass du alles nur aufschiebst.Räum also auf oder bleib vorm Fernseher hocken.Du hast keine Lust, eine Stunde lang zu wischen, zu spülen, den Müll zu entsorgen? Dann lass ihn liegen.Denn spätestens, wenn sich Besuch ankündigt wirst du deinen Arsch hoch kriegen, weil es dir sonst zu peinlich wäre, jemanden zu dir zu lassen.Du bist zu bequem, um alles gleich wieder an den richtigen Platz zu räumen, also auch zu bequem um vielleicht etwas draußen zu unternehmen oder dich zu jemand anders nach Hause zu begeben.Lass sie kommen und du wirst ganz von selbst deine Bude wieder in Ordnung bringen, auch, wenn es dann vielleicht ein bisschen mehr zu tun gibt.

Du willst ihm eine SMS schreiben, in der steht, dass du nicht schlafen kannst, weil du nur an ihn denken musst. Du weißt, dass er darauf nicht nach deinen Wünschen reagieren würde, also schreib ihm nur den ersten Teil.Dann wird er dir wenigstens antworten und du wirst lächeln, da liegen und deine Entscheidung, ihm mitten in der Nacht zu schreiben, nicht bereuen.Wenn er dir nicht gleich antwortet, liegt das nicht immer daran, dass er kein Interesse daran hat, dass du dir die Nacht um die Ohren schlägst, sondern er schläft vielleicht ganz einfach schon.Lass ihm also die Möglichkeit, dich am nächsten Morgen nach dem Grund zu fragen und antworte ihm mit: weiß auch nicht so recht.Klar weißt du es, aber er muss es nicht wissen, denn er müsste Angst haben, nun ständig jede Nacht von dir bombardiert zu werden und wird sein Handy vermutlich ausschalten.

Niemandem hat eines deiner Weihnachtsgeschenke gefallen? Scheiß drauf und merk es dir für das nächste Jahr. Kauf dann etwas anderes und gib nicht so viel aus und gib dir nicht zu viel Mühe beim basteln.Wenn sie dann immer noch nicht richtig ankommen, musst du dir wenigstens keine Vorwürfe machen, so viel Geld zum Fenster raus geschmissen zu haben.Du wirst weniger enttäuscht sein und es in Zukunft nicht mehr anders machen.

Du liebst ihn und er dich nicht?  Keine Lösung parat…

Du willst laute Musik hören und hast Angst, deine Nachbarn könnten Terz machen. Klar, würdest du auch, wenn plötzlich WDR 4 im Hausflur zu hören werde.Aber deine Musik gefällt dir und du kannst die Anlage aufdrehen.Wenigstens für kurze Zeit hast du dein Vergnügen und klingelt wider Erwarten doch kein Nachbar und beschwert sich, kannst du dies nach Belieben wieder tun.

Du hast Hunger, aber nichts Leckeres da. Dein Kühlschrank ist voll mit Alkohol und einer Packung Butter. Schnapp dir ein Bier oder was sonst so da ist, vergiss die Butter, die dauert bis sie schlecht wird.Trink und du wirst deinen Hunger vergessen. Rauch dir dazu eine, wenn du Raucher bist, sonst trink dir noch ein Bier.

Im Fernseher kommt mal wieder nichts, was dich interessiert, wer kennt das nicht. Schalt ihn aus, nimm ein Buch und lies. Am besten dein Lieblingsbuch, das frustet nicht zu sehr.Wenn du keine Leseratte bist, schalt einfach auf Super RTL oder Kika. Die Sendungen dauern maximal eine halbe Stunde und der nächste Mist fängt an.Du kannst die Zeit wenigstens totschlagen und jedes Mal froh sein, wenn der Schwamm endlich von der Bildfläche verschwindet.

Du willst beten, weißt aber nicht, wie du anfangen sollst, was du dem lieben Herrn erzählen kannst und willst?Sag ihm das, entschuldige dich dafür und sei sicher, er sieht so oder so alles.Willst du ihn um etwas bitten, tu es einfach. Entweder er erhört sich oder nicht. Falls nicht, solltest du dir eine eigene Lösung überlegen und nicht auf ein Wunder warten, dass vielleicht gar nicht kommen wird.Gott hat nicht für jeden Scheiß Zeit also denk nach, denk nach, denk einfach nach.Um sicher zu gehen, teile ihm deine Idee mit. Wenn er wirklich etwas dagegen hat, wird er es zu verhindern wissen. Amen.

Du liebst ihn immer noch und er dich nicht? Immer noch keine Lösung parat…

13.1.10 23:21, kommentieren

geschrieben im herbst 2009

Endlich wurde es wieder ein bisschen kälter. Zwar schien die Sonne noch, aber sie brannte nicht mehr so auf der Haut.

Der Wind wehte, er schüttelte die Blätter sanft von den Bäumen hinunter auf den Boden, wo sie liegen Blieben und unter den Füßen raschelten.

Es war ruhig draußen, keine Menschenseele weit und breit zu sehen, nur ab und zu ein kleines Tier, das sich aber schnell wieder verkroch, sobald es meine Schritte vernahm.

Ich wollte nur eine kleine Runde durch den Park gehen, die frische klare Luft genießen, die Stille wahrnehmen und den Kopf endlich wieder frei kriegen.

Wie sehr hatte ich das vermisst. Einfach gehen und denken, seinen Gedanken freien Lauf lassen, für sich sein und keine Rücksicht darauf nehmen müssen, wie man wohl beim Nachdenken gerade aussehen mag.

Aus der kleinen Runde wurde eine große und aus der Großen eine noch größere.

Vielleicht lag es daran, dass ich es genoss, wieder draußen meinen Frieden finden zu können, vielleicht auch einfach nur dran, dass ich zu viele Gedanken hatte, die wieder in Ordnung gebracht werden mussten.

War es denn wirklich so schwer, mein Leben wieder in den Griff zu kriegen?

Vor ein paar Monaten schien alles noch in bester Ordnung.

Ich hatte einen Job, noch einen Job, ich ging mit Freunden aus, war im Begriff, mir meine eigene Wohnung zu suchen, hatte Spaß an allem was ich tat, weil es sich richtig und gut anfühlte.

Und dann, ganz plötzlich musste sich das Blatt wenden, musste ich mir wieder Gedanken darüber machen, wer ich war und warum ich so war und wieso es so viele Menschen gab, die nicht darüber nachdachten, was ihnen im Leben vielleicht noch fehlt und dennoch um einiges zufriedener waren, mit dem, was sie erreicht hatten.

Natürlich hatte ich ihn vermiss und natürlich dachte ich noch an ihn und daran, wie gut wir uns verstanden hatten, wie viel Spaß wir miteinander hatten, wie er zu mir stand und ich zu ihm!

Doch es tat auch gut, nichts mehr von ihm zu hören, nicht zu wissen, was er gerade tat, wieso er es tat oder auch nicht.

Klar, es erinnerte mich viel an ihn und an unsere gemeinsame Zeit. Immerhin waren wir an sämtlichen Orten gewesen, die ich nach wie vor aufsuchte, aber ich hatte gelernt, mich nicht zu sehr mit der Vergangenheit als mit der Zukunft auseinander zu setzten und vergeudete keine Minute daran, der zeit hinterher zu trauern.

Und plötzlich überkommt es mich und ich muss ihm wieder schreiben, weil ich mir sicher war, er würde der einzige Mensch sein, dem ich noch etwas Neues zu berichten hatte, der mich und meine Taten nicht nur hinterfragen, sondern sie dann auch verstehen würde.

Und es kam eine Antwort, auf die eine Antwort und bald schon ein Wiedersehen folgte.

Und es war, als gäbe es da keinen Tag, den wir einander nicht gesehen hätten, als wären wir für ein paar Tage zu beschäftigt gewesen, einander zu sehen oder miteinander zu reden.

Dieses Gefühl von Vertrautheit, dieses Sehen und Begreifen, diese Offenheit, alles so wie früher und genau da lag mein Problem!

Ganz einfach aus diesem einen Grund: Ich liebte ihn! Und er mich nicht!

Warum? Das wusste er, das wusste der liebe Herrgott und der Teufel, ich jedenfalls wusste es nicht und vielleicht wollte ich es auch gar nicht wissen, denn das hätte meinen so oder so schon viel zu vielen Komplexen mit Sicherheit nicht gut getan.

Und als ich es dann doch erfuhr, als ich diesen unverschämt nichtigen Grund zu hören bekam, was tat ich da?

Ich verzieh ihm und seinen verletzenden Worten. Vergas, dass jede andere Frau ihn zum Teufel gejagt hätte und konnte nichts anderes tun, als ihn nach wie vor zu lieben.

Er könnte sich im Grunde glücklich schätzen, dass es jemanden wie mich überhaupt gab, oder?

Wir gingen wieder aus, unternahmen nun auch mehr zu dritt, redeten und lachten, hinterfragten Dinge, die uns gerade so durch den Kopf gingen, hielten uns mit banalen Dingen auf oder nahmen uns Zeit für Wichtiges.

Sicherheit, Geborgenheit, Vertrauen und Anerkennung?

Mit Sicherheit oder auch nur vielleicht?

Ging es mir schlecht, baute er mich auf und umgekehrt war es genauso

Ich wollte ihm für alles danken und tat es wahrscheinlich zu wenig, aber er zeigte mir nie, ob er darüber erbost war oder ob es ihm nichts ausmachte.

Für mich war immer schon selbstverständlich gewesen, dass ich alles für ihn tun würde, ich hatte nie ein Danke erwartet, auch wenn es kam.

Was ich dagegen stets aufs neue erwartete, mir erhoffte, war ganz einfach, dass er mir endlich sagen würde, dass auch er mich liebte, dass er mich küssen würde, mich auf Händen tragen und mir die Welt zu Füßen legen würde.

Die Hoffnung stirbt zu letzt, meine wohl nie!

Wie oft hatten mir meine Freunde gesagt, dass es keinen Sinn hatte, ihm hinterher zu laufen.

Und wie oft hatte ich versucht ihren Rat zu befolgen, doch es ging nicht.

Kann ich nicht heißt will ich nicht.

Das hatte mir meine Mutter oft gesagt und ich wusste, dass sie Recht hatte.

Doch ebenso gut wusste ich, dass man sich gegen seine Gefühle eben nicht wehren sollte, denn selten ging dies gut aus, oder?

Oft habe ich mir gedacht, dass der Tag schon kommen würde, an dem sich das Blatt wenden würde.

Entweder zum Guten, oder aber wie so oft zu einem Zustand, der einen zwar nicht dieses Glück bescherte, dafür aber jede Hoffnung sterben lassen konnte.

Doch bis es dazu kommen würde, verbrachte ich viel Zeit damit, zu träumen, mir eine Welt zu erschaffen, in der ich mit ihm zusammen sein konnte und nichts auf dieser Welt konnte dafür sorgen, dass ich an diesem Traum festhielt.

Na ja, jedenfalls dachte ich das…

13.1.10 23:18, kommentieren

Hey, meine Bude hat ja nen Boden:)

Irgendwann muss man einfach aufräumen und ich bin grad dabei..

Ich hasse Unordnung, davon gibt es in meinem Leben schon genug, aber ich bin auch zu faul, um immer Ordnung zu halten.. schlimm.

Morgen krieg ich aber vielleicht Besuch. Wichtigen Besuch.. also muss ich wohl oder übel den Putzlappen schwingen.

Gute Musik hilft mir dabei, aber ständig muss man gucken, wo was hinkommt und meine Waschmaschine steht im Keller...  Dauernd da runter zu laufen ist echt mies.

Na, wenn ich mich nicht blamieren will morgen, muss ich da durch, gell?!

Da vermisse ich meine Eltern um so mehr.. Die haben mir entweder in den Arsch getreten oder aber selbst mal ein bisschen aufgeräumt.

Ich musste nicht selber spülen, keinen Müll raus bringen, wie kommt der ganze Müll überhaupt zu stande? Das ist mir wirklich ein Rätsel!

 

 

1 Kommentar 12.1.10 19:37, kommentieren

Arbeit scheiße?

Arbeit scheiße!!

Nicht nur, dass ich den Job nur mache, weil meine Eltern es so wollten, ich bin noch so unzufrieden..

Eine abgebrochene Ausbildung sieht blöd aus, wer gibt einem da noch eine Chance? Aber durchhalten tu ichs da nimmer lang..

Ich hasse hinterfotzige Leute, Leute die nur auf ihr eigenes Wohlergehen bedacht sind, niemals etwas locker sehen können und einen Menschen dauernd verändern wollen.

Ich bin wie ich bin und lass mich nicht verbiegen..

Ich komme arrogant rüber? Nun, wenn ihr euch keine Mühe gebt, mich besser kennen zu lernen, einfach nicht damit klar kommt, dass ich ein etwas verplanter und chaotischer Mensch bin.. 

Soll das nun wirklich mein Problem sein? Lästert einfach weiter, es macht mir nichts aus, denn ihr seid mir nicht wichtig^^

1 Kommentar 12.1.10 13:09, kommentieren

10. Januar 2010

Manchmal müsen wir vergeben..

Aber wie schafft man das, wenn man noch so super wütend ist, wenn man dem Gegenüber am liebsten an den Hals springen würde, um ihn zu ersticken?

Als er bei mir war, hat er mir weh getan. Klar, gegen seinen Griff konnte ich mich nicht wehren und auch nicht dagegen, dass er nun scheinbar versuchte, mich nur etwas zu necken.

Aber dieses Gefühl, wehrlos zu sein, vor ihm, das hat mich eben doch getroffen.

Und dann steht er heute da, ist so lieb und nett und gibt sich Mühe, seine Fehler wieder gut zu machen.

Ich hab ihm schon vergeben, auch wenns vielleicht nicht richtig war, denn so wird er auch in Zukunft nicht davon ablassen, mich auszunutzen, wenns ihm grade passt..

10.1.10 20:54, kommentieren



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